Häufige Fragen: Hörgeräte

Gute Hörgeräte zeichnen sich durch eine präzise Anpassung an den individuellen Hörverlust, eine benutzerfreundliche Bedienung sowie eine hohe Klangqualität aus. Achten Sie bei guten Hörgeräten auf moderne Technologien wie Geräuschunterdrückung, Windgeräuschfilter und die Möglichkeit zur individuellen Programmierung. Für gute Hörgeräte sind ein komfortabler Sitz und eine lange Akkulaufzeit ebenfalls wichtig. Bei uns erhalten Sie eine ausführliche Beratung, um das für Sie passende Hörgerät zu finden und optimal anzupassen.

Unsere Filialen finden Sie regional in Auerbach, Treuen und Reichenbach. Wir beraten Sie gern in unseren Hörakustiker-Fachgeschäften. Vereinbaren Sie unter „Filiale“ unkompliziert Ihren nächsten Termin beim Hörakustiker.

Ein guter Hörakustiker nimmt sich Zeit für eine individuelle Beratung und eine präzise Höranalyse. Er empfiehlt Ihnen nicht nur das passende Hörgerät, sondern passt es optimal an Ihre Bedürfnisse an und begleitet Sie auch nach dem Kauf mit einem exzellenten Service. Ein guter Hörakustiker sorgt dafür, dass Sie sich mit Ihrem Hörgerät wohlfühlen und Ihr Hörerlebnis bestmöglich ist.

Das ist individuell unterschiedlich. Ein guter Hörakustiker wird Sie nach der individuellen Beratung mit Höranalyse zumindest zwei verschiedene Hörgeräte ausprobieren lassen. Nachdem Sie diese Hörgeräte in Ihrer gewohnten Umgebung nacheinander getragen haben, entwickeln Sie ein Gefühl für das zu Ihnen passende Hörgerät.

Sie haben trotz des Tragens eines guten Hörgeräts weiterhin Schwierigkeiten beim Hören? Ursachen dafür könnten eine unzureichende Anpassung des Hörgeräts sein, ein fortschreitender Hörverlust oder verstopfte bzw. schlecht gewartete Hörgeräte. Wir helfen Ihnen gern, die Ursache dafür zu finden.

  • Sie haben oft das Gefühl, dass Ihre Gesprächspartner undeutlich sprechen.
  • In Unterhaltungen müssen Sie öfter nachfragen, weil Sie etwas nicht verstanden haben.
  • Sie wurden schon öfter darauf hingewiesen, dass Ihr Fernseher zu laut ist.
  • Das Türklingeln oder Telefonläuten haben Sie in letzter Zeit immer öfter überhört.
  • Das Zwitschern der Vögel oder das Zirpen der Grillen vernehmen Sie kaum mehr.
  • Auf Familienfeiern oder Partys kostet es Sie zunehmend Mühe, dem Gespräch zu folgen.

Die wichtigste Ursache für eine Hörminderung ist Lärm. Schon ab 86 Dezibel (Schallpegel eines Rasenmähers) nimmt unser Gehör auf Dauer Schaden. Eine starke Belastung für unser Gehör sind auch Hobbys, wie Motorradfahren, Heimwerken oder in einer Band spielen. Und wer sich auf einem Konzert vor den Lautsprecher stellt, wird mit bis zu 120 Dezibel beschallt. Ein solcher Lärmpegel kann schon nach kurzer Zeit zu einem Hörschaden führen.

Es gibt verschiedene Formen des Hörtests. Beim klassischen Hörtest werden Ihnen über Kopfhörer verschieden Töne vorgespielt. Sie sagen, wann Sie den eingespielten Ton gerade eben hören. So findet Ihr Akustiker heraus, wie gut Sie die verschiedenen Frequenzen hören.

Ein anderer Hörtest misst Ihr Sprachverstehen. Dabei werden Ihnen über Kopfhörer kurze Wörter, Zahlen oder Sätze vorgespielt. Sie sollen diese dann wiederholen. Damit lässt sich feststellen, wie gut deutlich Sie Ausgesprochenes verstehen. Beide Tests können auch mit Störgeräuschen im Hintergrund durchgeführt werden.

Darüber hinaus gibt es den sogenannten Knochenleitungstest. Dabei wird getestet, wie die Vibrationen über den Schädelknochen übertragen werden.

Alle genannten Hörtests sind absolut schmerzfrei und einfach zu absolvieren.

Ja, wenn Sie von Ihrer Krankenkasse einen Zuschuss erhalten wollen, brauchen Sie ein Rezept oder eine Verordnung bei der ersten Hörgeräteversorgung von einem HNO-Arzt. Bei einer Folgeversorgung ist meist keine weitere Verordnung notwendig.

Bekannte Hersteller sind Signia, Oticon, Unitron, Widex, Phonak, Starkey, Bernafon, Audio Service und GN ReSound. Wir bei Hörwelt Minnerop arbeiten herstellerneutral.

Das eine beste Hörgerät gibt es nicht. Jeder Hörverlust ist individuell. Um diesen auszugleichen, ermittelt der Hörgeräte-Akustiker Ihren persönlichen Bedarf. Auf Basis dessen empfiehlt er oder sie Ihnen ein Hörgerät, das optimal zu Ihnen passt.

Vereinfacht gesagt, gibt es zwei Bauformen: Hörgeräte, die hinter dem Ohr getragen werden und Hörgeräte, die im Ohr getragen werden. Eine genaue Beschreibung der Bauformen finden Sie auf unserer Seite: „link“.

Eine Hörminderung ist wie ein Fingerabdruck. Welche Bauform zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Hörverlust und der Anatomie Ihres Ohres ab. Bei der Entscheidung für ein Hörgerät können Sie auf unsere Erfahrung zählen. Wir bei Hörwelt Minnerop sprechen immer eine klare Empfehlung aus. Dabei berücksichtigen wir Ihre Wünsche, etwa wenn Sie großen Wert auf ein diskretes Hörgerät legen.

Alle Hörgeräte haben heute eine Rückkopplungsunterdrückung. Das gilt auch für zuzahlungsfreie Systeme. Haben Sie ein Pfeifen im Ohr, liegt es häufig daran, dass Ihr Ohrpassstück nicht mehr passt oder Ihr Gehörgang evtl. mit Ohrenschmalz belegt ist. Im Ohr darf kein Hörsystem pfeifen.

Moderne Hörgeräte sind sehr klein. Das gilt nicht nur für Im-Ohr-Geräte, von denen viele beinahe unsichtbar sind. Auch die Hinter-dem-Ohr-Geräte verschwinden unauffällig hinter der Ohrmuschel. Wenn die Haare etwas über die Ohren gehen, ist auch ein Hinter-dem-Ohr-Hörgerät nicht zu sehen. Neben den diskreten Bauformen gibt es eine große Farbauswahl. So passen sich die Hörgeräte an Ihre Haarfarbe oder die Farbe des Brillenbügels an.

Für ein optimales Sprachverstehen ist es wichtig, dass Ihre Hörgeräte individuell auf Sie angepasst werden. Das Einstellen der Hörgeräte macht Ihr Hörakustiker mit Hilfe einer Software. Mit der Zeit kann sich Ihr Hörvermögen verändern. Dann sollten Sie Ihre Hörgeräte beim Akustiker nachjustieren lassen.

Nein, es gibt auch noch Hörgeräte, die mit Batterien betrieben werden. Ob Sie sich für ein Akku-Hörgerät oder ein Hörgerät mit Batterien entscheiden, ist Geschmackssache. Ein Akku-Hörgerät müssen Sie täglich aufladen. Batterien halten je nach Modell mehrere Tage und länger. Der Nachteil von batteriebetriebenen Hörgeräten: Der Batteriewechsel erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Menschen mit einer Sehstörung oder motorischen Einschränkungen kann das Probleme bereiten. Darüber hinaus sind Altbatterien Sondermüll, der entsprechend entsorgt werden muss.

Moderne Lithium-Ionen-Akkus halten problemlos einen sehr langen Tag bzw. mindestens 20 Stunden. Wobei die Akkulaufzeit immer von der Nutzung abhängt. Doch selbst wenn Sie 8 Stunden am Tag streamen, haben Sie immer noch eine Akkulaufzeit von etwa 16 Stunden. Erst dann müssen Sie Ihre Hörgeräte wieder aufladen.

Je nach Größe der Batterie liegt die Haltbarkeit zwischen 3 und 7 Tagen. Je kleiner die Batterie, desto geringer die Haltbarkeit. Wenn Sie keine Lust auf den Batteriewechsel haben, entscheiden Sie sich für Akku-Hörgeräte.

Nein, im Gegenteil. Moderne Hörgeräte haben viele Automatiken. Das macht die Handhabung sehr einfach. Die Geräte erkennen Hörsituationen selbstständig und passen die Einstellungen automatisch an. Wenn Sie ein Akku-Hörgerät haben, entfällt sogar der Batteriewechsel.

Unbedingt! Nur dann gewöhnen Sie sich schnellstmöglich an das neue Hören. Experten empfehlen: „Tragen Sie Ihre Hörgeräte mindestens 10 Stunden am Tag. Nachts, beim Schwimmen oder Duschen legen Sie die Hörgeräte bitte ab.“

Das liegt oft daran, dass die Hörgeräte nicht regelmäßig getragen werden, sondern nur bei Bedarf. Das Hörzentrum im Gehirn muss darauf trainiert werden, Sprache aus einer Geräuschkulisse herauszufiltern. Das erreichen Sie nur, wenn Sie Ihre Hörgeräte täglich tragen. Natürlich gibt es auch andere Ursachen dafür, dass jemand mit seinem Hörgerät nicht gut hört.

Wir empfehlen, alle 3 bis 4 Monate für eine Wartung und Reinigung bei Ihrem Hörgeräte-Akustiker vorbeizuschauen.

Hörsysteme gibt es in der Spanne: ohne Zuzahlung (10 Euro gesetzliche Zuzahlung pro Ohr) bis 6000 €.

Ein durchschnittliches Mittelklasse Hörsystem der neuesten Generation kostet ca. 2000 € pro Ohr. Davon wird der Zuschuss Ihrer Krankenversicherung abgezogen. Ausschlaggebend für den Preis eines Hörgerätes ist die technische Ausstattung.

Ja, bei Hörwelt Minnerop gibt es verschiedene Finanzierungsmodelle. Sprechen Sie uns gerne darauf an.

Bei der Sprachverständlichkeit gibt es kaum noch Unterschiede. Allerdings sind hochwertige Hörsysteme diskreter und bieten mehr Hörkomfort und eine höhere technische Ausstattung:

  • unauffällige Bauform
  • viele automatische Funktionen
  • feinere Einstellungen, zum Beispiel für akustisch anspruchsvolle Situationen
  • Bluetoothtechnik: bequeme Bedienung, z.B. über das Smartphone
  • Batterietechnologie

Bei gesetzlichen Krankenkassen liegt der Zuschuss bei ca. 700 € pro Ohr und bei

private Krankenkassen ca. 1500 € pro Ohr.

Die meisten gesetzlichen Krankenkassen zahlen Ihnen alle 6 Jahre einen Zuschuss für Hörgeräte. Private Krankenkassen übernehmen den Zuschuss oft schon nach 4 bis 5 Jahren.

Wenn ein HNO-Arzt erstmalig eine Hörminderung festgestellt hat, erhalten Sie den Zuschuss für Ihre Hörgeräte meist immer wieder. Grundlage für die Bezuschussung sind die aktuell gültigen Verträge der Krankenkassen zur Versorgung mit Hörsystemen.

Wie Sie Ihr Hörgerät richtig reinigen, zeigen wir Ihnen gerne persönlich. Im Fachgeschäft reinigen wir Ihre Hörgeräte gerne kostenfrei für Sie.

Nein, bitte legen Sie Ihre Hörgeräte bei medizinischen Untersuchungen, wie beim Röntgen, beim MRT, beim CT oder Ultraschall ab. Die Elektronik könnte Schaden nehmen. Außerdem stören die Hörgeräte die Aufnahmen.

Moderne Hörgeräte sind europaweit nach IP-Schutzklassen zertifiziert. Bewertet werden unter anderem die Wasser- und Schmutzbeständigkeit des Geräts. Vor Spritzwasser und kurzem Untertauchen sind heute alle Hörgeräte gut geschützt. Sie sollten mit Ihren Hörgeräten aber nicht in Salzwasser gehen. Auch Schweiß (der Salze enthält) und Körperfett kann Ihre Hörgeräte mit der Zeit angreifen. Wir empfehlen daher, die Hörgeräte nach dem Sport in eine spezielle Trockenbox zu legen.

Die akustischen Verhältnisse sind selten optimal. Um das Sprachverstehen zu verbessern, gibt es eine Reihe von Zusatzgeräten. Beliebt sind zum Beispiel TV-Streamer, ein Zusatzmikrofon für den Unterricht oder ein Konferenzmikrofon für Meetings. Bei allen Lösungen wird die Sprache direkt in die Hörgeräte übertragen. Daneben gibt es eine Menge mehr an Zubehör. Gerne beraten wir Sie, was in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Nein, es gibt immer noch Hörgeräte ohne Bluetooth-Funktion. Bluetooth heißt, dass sich Ihre Hörgeräte automatisch per Funk mit anderen Geräten verbinden können, zum Beispiel mit Fernseher oder Smartphone. Früher gab es Bluetooth nur bei hochwertigen Geräten. Heute sind auch viele Geräte der Einstiegsklasse Bluetooth fähig. Da Bluetooth eine zusätzliche Technologie ist die Platz braucht, fehlt bei manchen Im-Ohr-Geräten die Bluetooth-Funktion.

Ja, das geht mittlerweile mit sehr vielen Hörgeräten. Welche Modelle hierfür besonders geeignet sind, erläutern wir Ihnen gerne persönlich.

Ja, die Steuerung über das Smartphone beziehungsweise eine App bieten mittlerweile sehr viele Hörgeräte-Hersteller an.

Sie können Ihre Hörgeräte gegen Diebstahl, Verlust oder Totalschaden versichern. Daneben gibt es auch Reparaturkosten-Versicherungen. Über die Alteos Hörgeräte-Versicherungen informieren wir Sie gerne persönlich.

Bei zuzahlungsfreien Hörgeräten übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Bei zuzahlungspflichtigen Hörgeräten erhalten Sie in der Regel einen Festbetrag für die Reparatur.

Dies ist immer individuell zu betrachten. Bei Hörwelt Minnerop können Sie alle Hörgeräte mindestens 21 Tage kostenfrei und unverbindlich testen. Selbstverständlich können Sie die Hörgeräte mit nach Hause nehmen und in der gewohnten Umgebung ausprobieren.

Ja, eine Hörminderung betrifft nicht nur ältere Menschen. Die Anpassung von Hörgeräten bei Kindern und Jugendlichen erfordert viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen. Denn Kinder können oft nur eine eingeschränkte Rückmeldung geben, wenn es um die Einstellung der Geräte geht. Unsere Filiale in Auerbach ist auf die Hörgeräteversorgung von Kindern spezialisiert.

Häufige Fragen: Tinnitus und Hörstörungen

Tinnitus bezeichnet Ohrgeräusche, die ohne äußere Schallquelle auftreten. Betroffene hören z. B. ein Pfeifen, Summen oder Rauschen, das dauerhaft oder nur zeitweise auftritt. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Stress über Lärmbelastung bis hin zu Durchblutungsstörungen oder Hörverlust.

Tinnitus kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, darunter:

  • Lärmexposition (z. B. laute Musik oder Maschinenlärm)
  • Hörverlust oder Altersschwerhörigkeit
  • Stress und psychische Belastung
  • Erkrankungen des Gehörs (z. B. Mittelohrentzündung, Morbus Menière)
  • Durchblutungsstörungen oder Verspannungen im Nacken- und Kieferbereich

Tinnitus ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. In manchen Fällen verschwindet er von selbst, in anderen kann eine gezielte Behandlung die Beschwerden lindern. Ein Hörakustiker oder HNO-Arzt kann individuell angepasste Lösungen empfehlen.

Es gibt verschiedene Ansätze zur Linderung von Tinnitus, darunter:

  • Hörgeräte mit Tinnitus-Masker: Diese Geräte erzeugen sanfte Geräusche, um den Tinnitus zu überdecken.
  • Entspannungstechniken: Stressabbau durch Meditation, Yoga oder Atemübungen kann helfen.
  • Hörtraining & Therapie: Gezielte Hörtherapien oder kognitive Verhaltenstherapie können das Gehirn auf andere Klangquellen fokussieren.
  • Anpassung von Hörsystemen: Falls ein Hörverlust vorliegt, kann ein Hörgerät helfen, die Umgebungsgeräusche zu verstärken und den Tinnitus weniger wahrnehmbar zu machen.
  • Vermeiden Sie übermäßige Lärmbelastung, z. B. durch laute Musik oder Maschinenlärm.
  • Nutzen Sie Gehörschutz in lauten Umgebungen.
  • Achten Sie auf Entspannung und Stressmanagement.
  • Lassen Sie Ihr Gehör regelmäßig überprüfen.

In der Hörwelt Minnerop bieten wir Ihnen eine individuelle Beratung und moderne Hörlösungen zur Tinnitus-Linderung. Ob durch spezielle Hörgeräte, Klangtherapie oder maßgeschneiderte Tipps – wir helfen Ihnen, wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen.

Haben Sie weitere Fragen? Vereinbaren Sie gerne einen Termin bei uns!